FBZ-Jahresausflug 2017 – Auf ins Engadin

Eintägiger Ausflug am 13. Oktober 2017 im Reisebus nach Sils, Maloja, St. Moritz und Bergün. Jetzt anmelden! Der Jahresausflug 2017 lädt Dich und Sie ein, das Engadin in jener Jahreszeit zu entdecken, wo es dort am schönsten ist: im Herbst. Die Reise findet am Freitag, 13. Oktober 2017 statt und steht FBZ-Mitgliedern und Gästen offen.

Wie jedes Jahr bietet der FBZ-Jahresausflug exklusive Einblicke in das lokale Kultur- und Medienschaffen: mit einem geplanten Besuch des Ateliers von Giovanni Segantini in Maloja, einer Visite mit Führung im beruehmten Hotel Waldhaus in Sils, einem Redaktionsbesuch bei lokalen KollegInnen. Ein Kennenlernen des Kurhauses Bergün rundet die Reise ab, die dieses Jahr im bequemen Reisebus (ab Zuerich HB) stattfindet. Wir freuen uns, mit Dir und Ihnen das Engadin im Herbstgold zu erfahren. Das detaillierte Programm kann bei fbz@brunau.ch angefordert werden.

Anmeldung
Wir freuen uns auf Deine Anmeldung an Franz Meister, Verantwortlicher Administration und Buchhaltung FBZ, Brunau Stiftung Zuerich. E-Mail: fbz(at)brunau.ch mit Betreff Jahresauflug.

Eine rasche Anmeldung bis Freitag, 15. September erlaubt uns die Buchung des Reisebus in richtigem Platzverhaeltnis.

Die Teilnehmenden erhalten bis 9. Oktober 2017 das definitive Programm inklusive aller Abfahrtszeiten und Adressen.

UnkostenbeitragDie Teilnahme kostet einen Unkostenbeitrag von CHF 35.00 inklusive Eintritte und Reisebus fuer FBZ-Mitglieder (exkl. Mittagessen). Für Nicht-Mitglieder kostet die Teilnahme CHF 45.00  inkl. Eintritte und Reisebus (exkl. Mittagessen). Gaeste herzlich willkomen!

Wir freuen uns auf einen spannenden Tag im Engadin !

Mit einem herzlichen Gruss
das FBZ-Vorstandsteam Léa Burger, Judith Stofer und Anita Hugi.

P.S. Zur Einstimmung empfehlen wir das soeben erschienene Engadin-Lesebuch “Engadin – Dem Himmel so nah” mit Beiträgen von Leo Tuor, Leta Semadeni und Ingrid Isermann, herausgegeben von Ingrid Isermann.

Photo: Sylvie Lasserre

Buchpublikation Engadin – Auf den Spuren von Giacometti, Segantini und Nietzsche

FBZ-Mitglied, freie Journalistin und Herausgeberin der Literaturzeitschrift Literatur&Kunst Ingrid Isermann hat Ende August ihr neues Buch herausgegeben, eine Hommage an das Engadin, an die Magie und Philosophie einer Landschaft mit Fotos, Gedichten und Geschichten. Auf den Spuren von drei Visionären – Giacometti, Segantini und Nietzsche – versammelt es poetische Streifzüge und Impressionen lichtvoller Kultorte, erläutert Ingrid Isermann, deren Lieblingslandschaft seit langer Zeit das Engadin ist.

Für Giovanni Segantini (1858–1899) hatte das Oberengadin den Zauber einer mystischen Landschaft. Die Intensität des irrenden Lichts in seinen Gemälden eröffnete ihm ein neues Sehen in der Landschaftsmalerei und in der Kunst. Friedrich Nietzsche (1844–1900) verbrachte die Sommer in Sils Maria, «wo Finnland und Italien zum Bunde zusammengekommen sind», hier entstanden bedeutende Werke wie «Zarathustra». Alberto Giacometti (1901–1966), Sohn des Bergells, erlangte mit seinen Skulpturen wie «L’homme qui marche» Weltruhm.

Mit Beiträgen von u.a. Stefan Zweifel, Beat Stutzer, Hans Ulrich Obrist, Daniele Muscionico, Leta Semadeni, Leo Tuor, Ingrid Isermann. Erschienen im Somedia Buchverlag, Chur.

 

Die Website der FBZ publiziert Aktualitäten ihrer Mitglieder. Schreiben Sie uns, wenn Sie ein neues Buch in petto haben, ein Podium moderieren oder andere für alle Mitglieder und JournalistInnen aus Print, Fotografie, elektronischen Medien spannende Aktualitäten mitteilen moechten.

Wie in einem Traum: Die gesamte Du-Sammlung und ein Sofa

Im Landesmuseum ist noch bis Mitte März 2017 noch ein kleines Wunder zu begehen und besehen: in einer Sonderausstellung wird das Schaffen des Schweizer Kulturmagazins « Du » vorgestellt.

Die Ausstellung wird auch ganz handgreiflich und oben drein sehr bequem: Jedes einzelne Du-Magazin der seit der Gründung des Kulturmagazins durch Arnold Kübler  1941 ist vor Ort zu konsultieren – und auf den Sofas in der Ausstellung selbst anzusehen. Für FBZ-Mitglieder dürfte der Besuch vielleicht auch das eine oder andere freudige Wiedersehen schenken – von Artikeln, die Sie geschrieben, aber vielleicht schon vergessen haben? Eine Sonderheft erzählt die Geschichte des Magazins entlang der Chefredaktionen nach. Verfasst ist das kleine Sonderheft, das auch als Pressemappe dient, vom langjährigen und legendären Du-Chefredaktor Dieter Bachmann.

Ein Besuch der Ausstellung sei auch allen empfohlen, die den Neubau des Landesmuseums noch nicht selbst besichtigt haben, und sei es aus reiner Neugier. Der neue Museumshop bietet übrigens auch eine differenzierte Auswahl von Büchern und Filmen zu Schweizer Autorenschaft.

Du – seit 1941
Landesmuseum Zürich, bis 19. März 2017
« 1941 von Arnold Kübler gegründet, schafft sich das Kulturmagazin «du» bald über die Schweizer Grenzen hinaus einen Namen. Das Landesmuseum Zürich zeigt zum ersten Mal eine Gesamtschau der ersten 62 Jahre. Die Ausstellung ist nicht nur eine Verbeugung vor einem grossen Printprodukt, sondern auch Zeugnis des Kultur-Journalismus. »

FBZ/ah, Februar 2017

 

SonOhr Radio-Feature-Festival

Mitte Februar 2017 findet bereits das siebte SonOhr-Festival in Bern statt, das dem klassischen Radio-Feature und neuen Radio-Erzählformen gewidmet ist. Internationale Gäste, Podcasts, Live-Hörspiele. Drei Tage lang Hören, Lauschen und Horchen im Kino Rex in Bern vom Freitag 17. – Sonntag 19. Februar 2017. 

Hören im Kinosaal, Hören per App und Hören nach Mass. Wir bestimmen selber, was und wie wir hören. In einer Welt, wo wir online hin und her springen, da und dort klicken und schnell unterwegs sind, haben sich unsere Hörgewohnheiten verändert.

Am sonOhr Festival treffen klassische Radioformate wie Hörspiele und Reportagen auf Audio-Spiel-Apps und serielle Podcasts. Das Festival präsentiert drei Tage lang das Ton- und Radioschaffen in all seinen Facetten und beschäftigt sich mit der Frage, wie sich (Radio)Hören weiter entwickelt.
In den beiden Säälen des Berner Kinos REX bleiben die Leinwände dunkel, so dass die Gäste voll und ganz in den Klang eintauchen und das persönliche Kino im Kopf geniessen können.

Website: www.sonohr.ch

FBZ-Moleskine-Aktion: 20 % auf Notizbücher für alle FBZ-Mitglieder

Die FBZ-Moleskine-Neujahrsaktion hat bereits Tradition! Wir freuen uns, Euch und Ihnen auch zum Jahresauftakt 2017 wieder einen besonderen FBZ-Rabatt auf das Moleskine-Sortiment anbieten zu können.

Alle FBZ-Mitglieder können ab sofort bei Moleskine Schweiz online mit 20 % Rabatt Notizbücher, Reporterblöcke oder Agenden bestellen. Der Moleskine-Online-Shop findet sich unter : www.moleskine-schweiz.ch

Und so geht’s:
Sende eine E-Mail mit Angabe der gewünschten Artikel und Deiner Adresse an: shop@moleskineschweiz.ch


Ein besonderer Geschenk-Tipp! Namenprägung fürs Notizbuch
Für ein besonderes Geschenk haben wir noch einen Zürcher Tipp: In der Buchbinderei von Christa Wyss an der Ausstellungsstrasse in Zürich kann man Namensprägungen auf Moleskine-Notizbücher machen lassen. Am besten mit den bestellten Büchlein bei Ihr vorbeigehen (5 Minuten zu Fuss von HB Zürich).
FBZ-Mitglieder erhalten auf die Namenprägungen ebenfalls 20 % Rabatt. Ausführung: 1-2 Tage.

Die Aktion ist gültig bis 10. Januar 2017. Kontakt bei Fragen: fbz@brunau.ch

15. Dezember 2016/ah

Die Reporterin – Margrit Sprecher | Die TV-Reportage von FBZ-Mitglied Marina Rumjanzewa hier online

22 Minuten nur ist sie lang, die Reportage über die « Grande Dame » des deutschsprachigen Journalismus, die im April mit dem Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wurde. 22 Minuten, in denen man gebannt zusieht, gespannt zuhört – und noch mehr über sie erfahren möchte: über Margrit Sprecher, FBZ-Ehrenmitglied, die mit ihrer Arbeit unseren Blick und unser Herz immer wieder öffnet, unser eigenes Schreiben so sehr prägt und stets erneut beflügelt – und uns anspornt, intensiver zu leben, intensiver zu schreiben – mehr zu wagen.

Die rund 1000 Reportagen, die Margrit Sprecher bis heute geschrieben hat, spielen in den unterschiedlichsten Welten. Es ist die Welt von Prostituierten und Kampfpiloten, Alzheimerkranken und Fotomodellen, Bank-Etagen und Gefängnissen. Fast immer stehen Menschen im Mittelpunkt. Am meisten interessieren sie Menschen, die entweder Macht haben, oder solche, die sie erleiden, sagt Sprecher. Mit ihren Texten wolle sie Meinungen provozieren, sie will, dass sich das Publikum mit dem Thema beschäftigt und «selbst etwas dazu denkt».

Schon als Kind wollte sie Journalistin werden; mit zwölf gab sie ihre eigene Zeitung heraus. Doch als sie 1956 die Matura machte, war Journalismus in der Schweiz kein Beruf für Frauen. Ihre erste Arbeitsstelle hatte nichts mit ihrem grossen Traum zu tun.

Die freie Journalistin und Autorin Marina Rumjanzewa hat ihre Berufskollegin an mehrere Reportage-Schauplätze begleitet. Im April 2016 wurde Margrit Sprecher mit dem «Swiss Press Award» für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Sie ist 80, doch ans Aufhören denkt sie noch lange nicht. An der Preisverleihung sagte sie in ihrer Dankesrede: «Vielleicht liegen die besten Reportagen noch vor mir.»

Mehr:
Radio-Sendung « Tagesgespräch » mit Margrit Sprecher