FBZ-Jahresausflug am 28. September 2018 – Auf ins Greyerzerland !

Der FBZ-Jahresausflug 2018 führt wiederum in eine andere Sprachregion – und zum ersten Mal ins bekannte-unbekannte Greyerzerland !
(PDF des Programms
)

Im Kleinbus fahren wir ab Zürich HB ins Greyerzerland, an den veritablen Roestigraben und darüber hinaus: Wir haben Einblick in uralte Traditionen –  wie die Gruyère-Produktion – und in Zukunftstechnologie, die ebenfalls im Greyerzerland entsteht. Wie jedes Jahr bietet der Jahresausflug mit den Presseführungen exklusive Einblicke und Begegnungen – und landschaftliche und kulturelle Entdeckungen ! Gäste herzlich willkommen.
Anmeldung bis 21. September 2018 (s. detailliertes Programm)

Save the date ! Kontakt: fbz@brunau.ch oder eines der Vorstandsmitglieder

Für eine vielseitige Medienlandschaft

Komitee gegen den Abbau des Radiostudios Bern

Das Komitee für einen vielfältigen Medienplatz Schweiz wehrt sich gegen den geplanten Umzug des Radiostudios SRF von Bern nach Zürich und somit die Verschiebung des Grossteils der Abteilung Information. Diese Verschiebung hat weitreichende Konsequenzen für den Medienstandort Bern, und auch für die national und regional verankerte Medienberichterstattung, so das Komitee, das wie die Kundgebung am vergangenen Donnerstag sowohl JournalistInnen wie auch Kulturschaffende und Politiker unterschiedlichster Couleur vereinigt.

Eine Konzentration der nationalen Medienhäuser in Zürich ist nicht im Sinne der föderalistischen Schweiz, widerspricht dem Service-Public-Gedanken sowie dem politischen Willen der Schweizer Bevölkerung, ist das Komitee überzeugt, das sich aktiv für einen vielfältigen Medienplatz Schweiz wehrt. 

Wer die Arbeit des Komitees unterstuetzen will, kann seiner Unterstüztung in Form einer Unterschrift Ausdruck geben. Hier geht es zur Website und Unterschriftenaktion.

Aufbruch in die REPUBLIK – Das Angebot im Lesesaal des Sozialarchivs

Das Sozialarchiv am Bahnhof Stadelhofen bietet neu – gratis, wie alle hier verfügbaren Zeitungen und Zeitschriften im Lesesaal – an einer PC-Station im Lesesaal einen freien Zugang zum Online-Magazin „Republik“ an.

Nachdem 2017 durch eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne die Finanzierung sichergestellt werden konnte, erscheint die „Republik“ nun seit Anfang 2018 – ausschliesslich online. Die FBZ hatte das neue, freie Medien-Projekt im Rahmen einer persönlichen Begegnung mit der REPUBLIK-Redaktion vorgestellt, die im Anschluss an die Vereinsversammlung im Juni 2018 stattgefunden hat.

Täglich werden auf der vieldiskutierten Online-Plattform „Republik“ ein bis drei neue Artikel von namhaften JournalistInnen publiziert. Zusätzlich gibt es regelmässige Rubriken: das jeweils donnerstags erscheinende Briefing aus Bundesbern beispielsweise oder die Kolumne von Sibylle Berg mit ihrem eigenen Blick auf die Welt oder auch die Reiseerzählungen des Schweizer Fotografen Dominic Nahr in Bild und Ton.

Der Lesesaal an der Stadelhoferstrasse 12 ist Montag bis Samstag geöffnet:

Ausleihe & Information Mo – Fr 09:00 – 19:30 Uhr Sa 11:00 – 16:00 Uhr
Lesesaal Mo – Fr 08:00 – 19:30 Uhr Sa 09:00 – 16:00 Uhr

FBZ-Vereinsversammlung 2018 & Besuch « Die Republik »

Alle Mitglieder der FBZ sind herzlich eingeladen zur FBZ-Vereinsversammlung 2018,  am Dienstag, 19. Juni um 16.45 in “Der Rote Raum”, Bremgartnerstrasse 18, 8003 Zürich. Anschliessend findet ein Redaktionsbesuch der neuen, werbefreien Online-Zeitung « Die Republik » statt, zu der alle Mitglieder und Gäste herzlich eingeladen sind. Anschliessend Apéro & Austausch zwischen JournalistInnen der FBZ und der Republik. (Die Republik, Sihlhallenstrasse 1, 8004 Zürich)

Anmeldung an Vorstandsmitglied Léa Burger (leaburger(at)vtxmail.ch), bis Freitag, 15. Juni 2018. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme: Das FBZ-Vorstandsteam Léa Burger, Anita Hugi, Judith Stofer

« Dorthin gehen, wo es weh tut » – In Gedenken an René Zeller

Todesfall: Journalist René Zeller ist verstorben
(Bild: NZZ)

Einer, der auch junge JournalistInnen stets förderte und Freischaffenden positiv gegenüber stand, ist gestorben: René Zeller, langjähriger NZZ-Inlandchef und Mitgründer der NZZaS ist mit erst 55 Jahren verstorben. Das Vorstandsteam der FBZ nimmt betroffen Kenntnis von seinem Tod und bleibt René Zellers Arbeit mit grossem Respekt und Dankbarkeit verbunden. Seiner Familie und seinen Freunden entbieten wir unser herzliches Beileid. 

René Zeller war von Anfang an ein Ausnahmejournalist. Und René Zeller war eine Ausnahmeerscheinung im Schweizer Journalismus. Denn nebst seiner journalistischen Arbeit und Leitungsfunktionen hat er immer auch den Journalismus als Ganzes im Blick gehabt.

So hat er als NZZ-Inlandchef bei Tages-NZZ und Mitgründer der « NZZ am Sonntag » nie einfach auf Altbewährtes und Altbewährte gesetzt, sondern immer auch junge Journalistinnen und junge Journalisten gefördert. Auch Freischaffenden als Teil einer vielseitigen, starken Medienlandschaft stand Zeller stets offen und voller Respekt gegenüber.

Journalistische Tatkraft und sprachlicher Biss waren ihm in seiner eigenen Arbeit und jener seiner Mitstreiter wichtig. Wie wenige andere war er dabei nicht nur im Blatt, sondern auch im redaktionellen Umgang von einem echten « Frei-Sinn » angetrieben. Kein engstirniger Besserwisser, sondern ein zuweilen spitziger, diskussionslustiger Journalist alter Schule, dabei modernen Zugriffen und Innovation stets offen eingestellt.

Er nahm sich auch Zeit, an Diskussionen zur Entwicklung des Journalismus aktiv teilzunehmen, so 2007 an der engagierten FBZ-Diskussionsrunde im Cabaret Voltaire, als Gratiszeitungen, Börsengang und das Web dem Qualitätsjournalismus den Boden abzugraben begannen. Seiner Wertschätzung der Leistung der freischaffenden JournalistInnen gab er u.a. 2014 Ausdruck, als er als NZZ-Inlandchef und Mitglied der Chefredaktion die FBZ zu einem Besuch  in die damals neu konzipierte NZZ-Redaktion mit Newsroom einlud – persönliche Führung, die natürlich auch einen Besuch des altehrwürdigen NZZ-Sitzungszimmer mit NZZ-Ahnengalerie beinhaltete, um Sinn und Herkunft (s)eines freisnnigen Journalismus nie zu vergessen.

In seinem Sinne weiter arbeiten. Als Aufruf der Nachruf von Markus Haefliger im Tages-Anzeiger. Wir werden René Zeller in respektvollem Gedenken erinnern.

Journalistory – Ein mehrsprachiges Projekt zum Schweizer Journalismus

Eine Website für helle Nächte: Die noch nicht abgeschlossene Reihe von Interviews mit Persönlichkeiten des Schweizer Journalismus. FBZ-Ehrenmitglied Margrit Sprecher, Ueli Haldimann, Anna Lietti und weitere JournalistInnen auch aus den anderen Sprachregionen der Schweiz. Ziel der Initiative ist es, dem Schweizer Qualitätsjournalismus ein Gedächtnis – und Denkmal? – zu setzen. Man hätte sich die Website selbst noch ein bisschen agiler und gar schöner erhofft, aber gut Ding soll vor allem Tiefenschärfe haben !

WEB journalistory.ch

3 Fragen an Bruno Angeli, Fahrradjournalist und FBZ-Mitglied

Biografische Angaben. Bruno Angeli, geboren 1967 in Walenstadt (SG). 1984 bis 1988 Berufsausbildung zum Typografen. Danach einige Jahre auf dem gelernten Beruf tätig. Seit der Ausbildungszeit im Nebenberuf Fahrradjournalist. 1992 bis 1994 Redaktor in Festanstellung beim Schweizer Bike Magazin. 1995 bis 1997 Chefredaktor beim Schweizer Bike Magazin und Verleger. Seither diverse Tätigkeiten in der Verlagsbranche. Seit Februar 2005: Freier Journalist, Layouter/Gestalter und Konzepter. Herausgeber der VeloCity-Guide-Reihe.

FBZ: In deiner Arbeit verbindest du Journalismus mit allem rund ums Velo. Warum Zweiräder und nicht Autos? 

Bruno Angeli: Darauf möchte ich mit einem Zitat von H. G. Wells antworten: «Wenn ich einen Erwachsenen auf einem Fahrrad sehe, ist mir um die Zukunft der Menschheit nicht mehr Bange.» Zudem: Das Leben ist zu Kurz, um sich mit Autos zu beschäftigen. Das Auto (mit Verbrennungsmotor) ist im Vergleich zum Velo schon lange ein Auslaufmodell und schafft nur Probleme (Umweltschäden, Personenschäden, Platz).

Woher kommt deine Begeisterung fürs Velo?

Ich war schon als Kind ein Rennvelofan und fuhr später selber auch Strassenrennen. Ich machte dann eine Schriftsetzerlehre. Schon während dieser Zeit begann ich über das Velo – zunächst in der Regionalzeitung zu unserem Veloverein – zu schreiben.

Welcher Song würdigt das Velo am besten, warum?

Es gibt viele Velosongs. Einer meiner liebsten und schönsten Titel heisst: « Il Bandito e il Campione » von Franceso De Gregori. Im Song geht es um eine wahre Geschichte. Sie handelt von der Jugendfreundschaft zwischen Constante Girardengo und dem später zum Banditen gewordenen Sante Pollastri. Beide liebten es, als Jugendliche Velo zu fahren. Girardengo wurde denn auch ein weltbekannter Rennradfahrer (Girogewinner), der andere geriet in Vergessenheit.

Hier der Lied-Text:

Due ragazzi del borgo cresciuti troppo in fretta
un’unica passione per la bicicletta
un incrocio di destini in una strana storia
di cui nei giorni nostri si è persa la memoria
una storia d’altri tempi, di prima del motore
quando si correva per rabbia o per amore
ma fra rabbia ed amore il distacco già cresce
e chi sarà il campione già si capisce
Vai Girardengo, vai grande campione
nessuno ti segue su quello stradone
Vai Girardengo, non si vede più Sante
è dietro a quella curva, è sempre più distante.
E dietro alla curva del tempo che vola
c’è Sante in bicicletta e in mano ha una pistola
se di notte è inseguito spara e centra ogni fanale
Sante il bandito ha una mira eccezionale
e lo sanno le banche e lo sa la questura
Sante il bandito mette proprio paura
e non servono le taglie e non basta il coraggio
Sante il bandito ha troppo vantaggio.
Fu antica miseria o un torto subito
a fare del ragazzo un feroce bandito
ma al proprio destino nessuno gli sfugge
cercavi giustizia ma trovasti la Legge.
Ma un bravo poliziotto che sa fare il mio mestiere
sa che ogni uomo ha un vizio che lo farà cadere
e ti fece cadere la tua grande passione
di aspettare l’arrivo dell’amico campione
quel traguardo volante ti vide in manette
brillavano al sole come due biciclette
Sante Pollastri il tuo Giro è finito
e già si racconta che qualcuno ha tradito.
Vai Girardengo, vai grande campione
nessuno ti segue su quello stradone
Vai Girardengo, non si vede più Sante
è sempre più lontano, è sempre più distante
sempre più lontano, sempre più distante…
Vai Girardengo, non si vede più Sante
Sempre più lontano, sempre più distante…

 

Publiziert am 24. Juni 2017 / FBZ.

Gestalte Deine eigene Website

Die FBZ führt Workshops auf Anfrage durch. Zum Beispiel den beliebten Workshop « Gestalte Deine eigene Website ». Möchten Sie selber ihre eigene Website herstellen? Kontaktieren Sie das Leitungsteam oder direkt Organisatorin Anita Hugi. Sobald wir 10 Anmeldungen beisammen haben, können wir den nächsten Workshop anbieten. Er findet in der Regel an drei Abenden statt. In den bisherigen Kursen sind einige Websiten für Freischaffende entstanden. Just do it!