Jahresausflug 2019 – Auf ins Greyerzerland

Der FBZ-Jahresausflug 2019 führt wiederum in eine andere Sprachregion – und zum ersten Mal ins bekannte-unbekannte Greyerzerland ! Wir entdecken (Medien-) Landschaft und Kultur – und natürlich auch die Geschichte(n) der lukullischen Kostbarkeiten der Region. Das detaillierte Programm für den FBZ-Jahresausflug 2019 folgt Mitte Mai. Er findet voraussichtlich am Samstag, 29. September wiederum ab Zürich via Bern per Kleinbus statt. Bei Fragen: fbz(at)brunau.ch

3 Fragen an Bruno Angeli, Fahrradjournalist und FBZ-Mitglied

Biografische Angaben. Bruno Angeli, geboren 1967 in Walenstadt (SG). 1984 bis 1988 Berufsausbildung zum Typografen. Danach einige Jahre auf dem gelernten Beruf tätig. Seit der Ausbildungszeit im Nebenberuf Fahrradjournalist. 1992 bis 1994 Redaktor in Festanstellung beim Schweizer Bike Magazin. 1995 bis 1997 Chefredaktor beim Schweizer Bike Magazin und Verleger. Seither diverse Tätigkeiten in der Verlagsbranche. Seit Februar 2005: Freier Journalist, Layouter/Gestalter und Konzepter. Herausgeber der VeloCity-Guide-Reihe.

FBZ: In deiner Arbeit verbindest du Journalismus mit allem rund ums Velo. Warum Zweiräder und nicht Autos? 

Bruno Angeli: Darauf möchte ich mit einem Zitat von H. G. Wells antworten: «Wenn ich einen Erwachsenen auf einem Fahrrad sehe, ist mir um die Zukunft der Menschheit nicht mehr Bange.» Zudem: Das Leben ist zu Kurz, um sich mit Autos zu beschäftigen. Das Auto (mit Verbrennungsmotor) ist im Vergleich zum Velo schon lange ein Auslaufmodell und schafft nur Probleme (Umweltschäden, Personenschäden, Platz).

Woher kommt deine Begeisterung fürs Velo?

Ich war schon als Kind ein Rennvelofan und fuhr später selber auch Strassenrennen. Ich machte dann eine Schriftsetzerlehre. Schon während dieser Zeit begann ich über das Velo – zunächst in der Regionalzeitung zu unserem Veloverein – zu schreiben.

Welcher Song würdigt das Velo am besten, warum?

Es gibt viele Velosongs. Einer meiner liebsten und schönsten Titel heisst: « Il Bandito e il Campione » von Franceso De Gregori. Im Song geht es um eine wahre Geschichte. Sie handelt von der Jugendfreundschaft zwischen Constante Girardengo und dem später zum Banditen gewordenen Sante Pollastri. Beide liebten es, als Jugendliche Velo zu fahren. Girardengo wurde denn auch ein weltbekannter Rennradfahrer (Girogewinner), der andere geriet in Vergessenheit.

Hier der Lied-Text:

Due ragazzi del borgo cresciuti troppo in fretta
un’unica passione per la bicicletta
un incrocio di destini in una strana storia
di cui nei giorni nostri si è persa la memoria
una storia d’altri tempi, di prima del motore
quando si correva per rabbia o per amore
ma fra rabbia ed amore il distacco già cresce
e chi sarà il campione già si capisce
Vai Girardengo, vai grande campione
nessuno ti segue su quello stradone
Vai Girardengo, non si vede più Sante
è dietro a quella curva, è sempre più distante.
E dietro alla curva del tempo che vola
c’è Sante in bicicletta e in mano ha una pistola
se di notte è inseguito spara e centra ogni fanale
Sante il bandito ha una mira eccezionale
e lo sanno le banche e lo sa la questura
Sante il bandito mette proprio paura
e non servono le taglie e non basta il coraggio
Sante il bandito ha troppo vantaggio.
Fu antica miseria o un torto subito
a fare del ragazzo un feroce bandito
ma al proprio destino nessuno gli sfugge
cercavi giustizia ma trovasti la Legge.
Ma un bravo poliziotto che sa fare il mio mestiere
sa che ogni uomo ha un vizio che lo farà cadere
e ti fece cadere la tua grande passione
di aspettare l’arrivo dell’amico campione
quel traguardo volante ti vide in manette
brillavano al sole come due biciclette
Sante Pollastri il tuo Giro è finito
e già si racconta che qualcuno ha tradito.
Vai Girardengo, vai grande campione
nessuno ti segue su quello stradone
Vai Girardengo, non si vede più Sante
è sempre più lontano, è sempre più distante
sempre più lontano, sempre più distante…
Vai Girardengo, non si vede più Sante
Sempre più lontano, sempre più distante…

 

Publiziert am 24. Juni 2017 / FBZ.

Gestalte Deine eigene Website

Die FBZ führt Workshops auf Anfrage durch. Zum Beispiel den beliebten Workshop « Gestalte Deine eigene Website ». Möchten Sie selber ihre eigene Website herstellen? Kontaktieren Sie das Leitungsteam oder direkt Organisatorin Anita Hugi. Sobald wir 10 Anmeldungen beisammen haben, können wir den nächsten Workshop anbieten. Er findet in der Regel an drei Abenden statt. In den bisherigen Kursen sind einige Websiten für Freischaffende entstanden. Just do it!

FBZ-Jahresausflug 2017 – Auf ins Engadin

Eintägiger Ausflug am 13. Oktober 2017 im Reisebus nach Sils, Maloja, St. Moritz und Bergün. Jetzt anmelden! Der Jahresausflug 2017 lädt Dich und Sie ein, das Engadin in jener Jahreszeit zu entdecken, wo es dort am schönsten ist: im Herbst. Die Reise findet am Freitag, 13. Oktober 2017 statt und steht FBZ-Mitgliedern und Gästen offen.

Wie jedes Jahr bietet der FBZ-Jahresausflug exklusive Einblicke in das lokale Kultur- und Medienschaffen: mit einem geplanten Besuch des Ateliers von Giovanni Segantini in Maloja, einer Visite mit Führung im beruehmten Hotel Waldhaus in Sils, einem Redaktionsbesuch bei lokalen KollegInnen. Ein Kennenlernen des Kurhauses Bergün rundet die Reise ab, die dieses Jahr im bequemen Reisebus (ab Zuerich HB) stattfindet. Wir freuen uns, mit Dir und Ihnen das Engadin im Herbstgold zu erfahren. Das detaillierte Programm kann bei fbz@brunau.ch angefordert werden.

Anmeldung
Wir freuen uns auf Deine Anmeldung an Franz Meister, Verantwortlicher Administration und Buchhaltung FBZ, Brunau Stiftung Zuerich. E-Mail: fbz(at)brunau.ch mit Betreff Jahresauflug.

Eine rasche Anmeldung bis Freitag, 15. September erlaubt uns die Buchung des Reisebus in richtigem Platzverhaeltnis.

Die Teilnehmenden erhalten bis 9. Oktober 2017 das definitive Programm inklusive aller Abfahrtszeiten und Adressen.

UnkostenbeitragDie Teilnahme kostet einen Unkostenbeitrag von CHF 35.00 inklusive Eintritte und Reisebus fuer FBZ-Mitglieder (exkl. Mittagessen). Für Nicht-Mitglieder kostet die Teilnahme CHF 45.00  inkl. Eintritte und Reisebus (exkl. Mittagessen). Gaeste herzlich willkomen!

Wir freuen uns auf einen spannenden Tag im Engadin !

Mit einem herzlichen Gruss
das FBZ-Vorstandsteam Léa Burger, Judith Stofer und Anita Hugi.

P.S. Zur Einstimmung empfehlen wir das soeben erschienene Engadin-Lesebuch “Engadin – Dem Himmel so nah” mit Beiträgen von Leo Tuor, Leta Semadeni und Ingrid Isermann, herausgegeben von Ingrid Isermann.

Photo: Sylvie Lasserre

Buchpublikation Engadin – Auf der Spuren von Giacometti, Segantini und Nietzsche

FBZ-Mitglied, freie Journalistin und Herausgeberin der Literaturzeitschrift Literatur&Kunst Ingrid Isermann hat Ende August ihr neues Buch herausgegeben, eine Hommage an das Engadin, an die Magie und Philosophie einer Landschaft mit Fotos, Gedichten und Geschichten. Auf den Spuren von drei Visionären – Giacometti, Segantini und Nietzsche – versammelt es poetische Streifzüge und Impressionen lichtvoller Kultorte, erläutert Ingrid Isermann, deren Lieblingslandschaft seit langer Zeit das Engadin ist.

Für Giovanni Segantini (1858–1899) hatte das Oberengadin den Zauber einer mystischen Landschaft. Die Intensität des irrenden Lichts in seinen Gemälden eröffnete ihm ein neues Sehen in der Landschaftsmalerei und in der Kunst. Friedrich Nietzsche (1844–1900) verbrachte die Sommer in Sils Maria, «wo Finnland und Italien zum Bunde zusammengekommen sind», hier entstanden bedeutende Werke wie «Zarathustra». Alberto Giacometti (1901–1966), Sohn des Bergells, erlangte mit seinen Skulpturen wie «L’homme qui marche» Weltruhm.

Mit Beiträgen von u.a. Stefan Zweifel, Beat Stutzer, Hans Ulrich Obrist, Daniele Muscionico, Leta Semadeni, Leo Tuor, Ingrid Isermann. Erschienen im Somedia Buchverlag, Chur.

 

Die Website der FBZ publiziert Aktualitäten ihrer Mitglieder. Schreiben Sie uns, wenn Sie ein neues Buch in petto haben, ein Podium moderieren oder andere für alle Mitglieder und JournalistInnen aus Print, Fotografie, elektronischen Medien spannende Aktualitäten mitteilen moechten.

Wie in einem Traum: Die gesamte Du-Sammlung und ein Sofa

Im Landesmuseum ist noch bis Mitte März 2017 noch ein kleines Wunder zu begehen und besehen: in einer Sonderausstellung wird das Schaffen des Schweizer Kulturmagazins « Du » vorgestellt.

Die Ausstellung wird auch ganz handgreiflich und oben drein sehr bequem: Jedes einzelne Du-Magazin der seit der Gründung des Kulturmagazins durch Arnold Kübler  1941 ist vor Ort zu konsultieren – und auf den Sofas in der Ausstellung selbst anzusehen. Für FBZ-Mitglieder dürfte der Besuch vielleicht auch das eine oder andere freudige Wiedersehen schenken – von Artikeln, die Sie geschrieben, aber vielleicht schon vergessen haben? Eine Sonderheft erzählt die Geschichte des Magazins entlang der Chefredaktionen nach. Verfasst ist das kleine Sonderheft, das auch als Pressemappe dient, vom langjährigen und legendären Du-Chefredaktor Dieter Bachmann.

Ein Besuch der Ausstellung sei auch allen empfohlen, die den Neubau des Landesmuseums noch nicht selbst besichtigt haben, und sei es aus reiner Neugier. Der neue Museumshop bietet übrigens auch eine differenzierte Auswahl von Büchern und Filmen zu Schweizer Autorenschaft.

Du – seit 1941
Landesmuseum Zürich, bis 19. März 2017
« 1941 von Arnold Kübler gegründet, schafft sich das Kulturmagazin «du» bald über die Schweizer Grenzen hinaus einen Namen. Das Landesmuseum Zürich zeigt zum ersten Mal eine Gesamtschau der ersten 62 Jahre. Die Ausstellung ist nicht nur eine Verbeugung vor einem grossen Printprodukt, sondern auch Zeugnis des Kultur-Journalismus. »

FBZ/ah, Februar 2017

 

SonOhr Radio-Feature-Festival

Mitte Februar 2017 findet bereits das siebte SonOhr-Festival in Bern statt, das dem klassischen Radio-Feature und neuen Radio-Erzählformen gewidmet ist. Internationale Gäste, Podcasts, Live-Hörspiele. Drei Tage lang Hören, Lauschen und Horchen im Kino Rex in Bern vom Freitag 17. – Sonntag 19. Februar 2017. 

Hören im Kinosaal, Hören per App und Hören nach Mass. Wir bestimmen selber, was und wie wir hören. In einer Welt, wo wir online hin und her springen, da und dort klicken und schnell unterwegs sind, haben sich unsere Hörgewohnheiten verändert.

Am sonOhr Festival treffen klassische Radioformate wie Hörspiele und Reportagen auf Audio-Spiel-Apps und serielle Podcasts. Das Festival präsentiert drei Tage lang das Ton- und Radioschaffen in all seinen Facetten und beschäftigt sich mit der Frage, wie sich (Radio)Hören weiter entwickelt.
In den beiden Säälen des Berner Kinos REX bleiben die Leinwände dunkel, so dass die Gäste voll und ganz in den Klang eintauchen und das persönliche Kino im Kopf geniessen können.

Website: www.sonohr.ch

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